Mit Outdoor-Smartphones ins Abenteuer

Outdoor-Smartphones

Beim Kauf eines Smartphones gibt es eine Vielzahl an Smartphone-Varianten zur Auswahl – vom regulären Smartphone für den Alltag, dem Business-Smartphone wie das BlackBerry bis hin zum hartgesottenen Outdoor-Smartphone, wenn es mal etwas abenteuerlicher werden soll.


Die Eigenschaften eines Outdoor-Smartphones

Die meist wasser- und schmutzresistenten Outdoor-Handys oder -Smartphones sind gewappnet vor jeglichen Stürzen aus großer Höhe oder trotzen extremsten Temperaturen. Sie sind wie standardmäßige Handys zu bedienen, bieten aber nochmal besondere Features wie robuste Außenkonstruktionen oder hochqualitative GPS-Funktionen. Auch überzeugen sie mit vielfältigen Zertifizierungen wie die gegen Staub, Wasser oder Stößen (beachte jeweilige Zertifizierungs-Kennziffern).


Robuster Gehäuseschutz

Auffällig ist deren Gehäuseschutz – Outdoor-Smartphones kommen mit einer extrem robusten Außenhülle bzw. einem höchst innovativen und widerstandsfähigen Case daher. Outdoor-Smartphones ließen sich vom Militär inspirieren, sodass diese häufig unter Militär-Standards getestet wurden. Das Gehäuse ist meist fest mit der restlichen Hardware verbunden und bietet somit keine Freiflächen für Staub oder Wasser. Zusätzlich gewährt es damit Schutz vor aller Art von Stößen oder Stürzen. In den meisten Fällen sind sogar USB-Ports und Lautsprecher wassergeprüft und sorgen dafür, dass es zu keinen Ausfällen kommt, sollte das Gerät mal „von Bord gehen“.


Wassergeprüfte Kamera und top Grafikauflösung

Outdoor-Smartphones sind, wie der Name schon sagt, dafür konzipiert, unter freiem Himmel und jeglichem Terrain zur Anwendung zu kommen. Um unterwegs auf Reisen viele Bilder schießen zu können, ist ein Outdoor-Smartphone selbstverständlich mit einer hochauflösenden Kamera ausgestattet, um in der Natur die qualitativ besten Fotos schießen zu können. Einige Smartphones, wie das OUKITEL WP2 erlauben Autofokus oder Aufnahmen im Dunkeln. Ansonsten schafft es auch das Ulefone Armor 2, mit einer wassergeprüften Kamera und Kameraverschluss, selbst unter Wasser Fotos zu schießen. Generell werden die meisten Outdoor-Smartphones mit IP86 Zertifizierung vermarktet (Schutz gegen Strahlwasser und dauerndes Untertauchen).


Höchste Akkulaufzeit

Auch was die Akkulaufzeit angeht, sind Outdoor-Smartphones ganz vorne. Viele fangen mit 3500 mAh an und hören bei 5800 mAh auf, was bei einem regulären Smartphone schon die Höchstmarke ist (z.B. Frontrunner Huawei Mate 10 Pro mit 4000 mAh). Outdoor-Smartphones, die einen auffällig großen Vorbau als normale Smartphones vorweisen, beherbergen demnach auch einen größeren Akkumulator. Gutes Beispiel ist das Cat S41 mit einem 5000 mAh-Akku, das basierend auf der Webseite “Tom’s Guide” mit 15 Std. und 19 Min. die längste Akkulaufzeit hinlegte. Ein Durchschnitts-Smartphone schaffte dagegen nur 9 Std. und 48 Min. Und das zuvor erwähnte Huawei Mate 10 Pro brachte es leider nur auf 14 Std. und 39 Min!


Fingerabdruck-Funktion und andere Technologien

Outdoor-Smartphones stehen normalen Smartphones in Nichts nach. Sie verfügen meist über einen heutzutage als selbstverständlich erachteten Fingerabdruck-Sensor (z.B. das OUKITEL WP2). Vor allem aber sticht das Elephone Soldier mit seinem auf der Rückseite befindlichen Kompass und einem SOS-Knopf für Notfälle hervor. Auch verfügen viele Outdoor-Smartphones über einen PTT Button (Push-to-Talk). Damit ist es dem Anwender möglich, mit dem Gerät GPS-Daten an Kontakte zu senden oder mit Teamkollegen per Knopfdruck zu chatten (siehe dazu das Doogee S60). Zusätzlich zu den obigen Knöpfchen besitzt das Ulefone Armor 2 einen Kamerabutton am Display, der es ermöglicht, mit der 16 MP-Kamera Bilder unter Wasser zu schießen.

Wir stellen Euch drei High End-Outdoor-Smartphones vor

Das Ulefone Armor 2

Das Ulefone Armor 2 besticht mit IP68-Zertifizierung – dies kommt durch die hochdichte, makromolekulare Beschichtung wie z.B. der Hörmuschel, des Mikrophons oder der Lautsprecher zustande. Ein sogenannter 360°-Rundum-Schutz gewährt Schutz vor Stürzen und Stößen. Einen weiteren Sprint legt das Armor 2 mit einer hohen Resistenz gegen Druck, Hitze und Kälte hin. Mit einem Octacore, 2.6GHz und einem Helio P25-Smartphone-Chip kann das Gerät auch mit Handys der oberen Mittelklasse mithalten; mag dennoch mit seinen 270g nicht zu den Leichtgewichten gehören.

Das Dooge S60

Mit einem Akku von 5580 mAh macht das Dooge S60 dem Armor 2 (4700 mAh) ernsthafte Konkurrenz, was die Batteriekapazität anbelangt. Zudem besitzt das Dooge S60 ein 5.2 Zoll-Full-HD-Display mit einer Auflösung von 1920×1280, bestehend aus Gorilla Glass. Ein typisches Aluminiumgehäuse mit solidem Polycarbonat-Exoskelett halten jedes Staubkorn vom Innenleben fern. Hobbyfotografen werden vom Speed-Autofokus, einem optischen Bildstabilisator und dem Dual-LED-Blitzlicht, welche die 8MP-Kamera mitbringt (auch unter Wasser) begeistert sein – was jedoch den ziemlich hohen Preis rechtfertigt.

Das CAT S60

Das CAT S60 fährt gegenüber seinen Konkurrenten mit einer IP68-Zertifizierung deutlich seine Krallen aus, indem es mit einem extrem verstärkten Rahmen einen Fall aus einer Höhe von 1,80 Metern auf Beton unbeschädigt überstehen soll. Möchte man dazu noch tauchen gehen, ist es bei bis zu 5 Metern wasserdicht. Eine nicht zu verachtende Besonderheit ist die, dass das CAT S60 eine der wenigen Smartphones ist, die eine Wärmebildkamera in ihrer 13-MP-Kamera mitführt. Allerdings schwächelt es ein wenig mit seinem kleinen Display und einer verhältnismäßig geringen Auflösung.

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